Meta-Workflow-Management als komplementärer BPM-Ansatz
Im Rahmen klassischer BPM (Business Process Management)-Ansätze werden signifikante Optimierungs- und Rationalisierungspotenziale hinsichtlich wichtiger Unternehmensprozesse erschlossen. Allerdings bezieht sich das klassische BPM lediglich auf einen beschränkten Bereich im Spektrum existierender Unternehmensprozesse. Im Fokus stehen hierbei die kurzlaufenden und mäßig komplexen Prozesse mit hoher Frequenz wie Buchungsvorgänge oder Reisekostenabrechnungen. Diese werden mit Hilfe von ERP-Systemen oder Workflow-Tools in hohem Maße automatisiert. Wenig Berücksichtigung finden hierbei jedoch die langlaufenden, komplexen und personenorientierten End-to-End-Prozesse. Dabei machen gerade diese Prozesse den größten Anteil der relevanten Unternehmensprozesse aus (siehe Abbildung). Sie zeichnen sich einerseits durch eine hohe Wertschöpfungsrelevanz aus, andererseits sind sie mit hohen Prozesskosten verbunden. Dieser Prozessbereich birgt von daher ein hohes Optimierungs- bzw. Rationalisierungspotenzial.
Es ist evident, dass hinsichtlich der genannten Prozesse ganz neue Anforderungen
an eine effektive Tool-Unterstützung gestellt werden müssen. Es geht darum, drei
wesentliche Dimensionen gelebter Prozessorientierung zu einem integrativen
Gesamtkonzept zu bündeln: Prozesse erstens zu definieren, sie zweitens zu
operationalisieren und drittens zu controllen.
Die ProcessEngine® von egip Software ist ein einzigartiges Tool, das gerade die
komplexen, langlaufenden Prozesse steuerbar macht. Da sich diese Prozesse in
kontinuierlicher Verbesserung und Anpassung an Umweltanforderungen häufig
ändern, muss es möglich sein, Prozesse ohne Hilfe durch IT-Abteilungen dort zu
definieren und zu warten, wo die Prozesskompetenz angesiedelt ist, nämlich in
den zuständigen Fachabteilungen. Mit der ProcessEngine® definierte und
durchgeführte Prozesse fungieren gewissermaßen als Meta-Workflow: Im Gegensatz
zu EAI- und Workflow-Systemen geht es hier nicht um einen Datenaustausch
zwischen Fremdsystemen. Vielmehr bilden die mit der ProcessEngine® modellierten
und implementierten Prozesse eine organisatorische Klammer um vorhandene
Hilfsmittel und Tools.
Hierzu ist kürzlich eine in Zusammenarbeit mit der Gartner Group entstandene
Veröffentlichung erschienen, die unter info@egip.com bestellt werden kann.
Optimal IT - die Strategie für erfolgreiches IT-Management
Die Herausforderungen, vor denen CIOs heute stehen, sind durchaus nicht neu: Kosten senken, Ressourcen einsparen, schnell und flexibel auf Geschäftsanforderungen reagieren, die IT-Effektivität und Profitabilität steigern.
Fragen, die daraus resultieren: Wann muss welche Maßnahme eingeleitet werden, um den Nutzen der IT für das Unternehmen zu steigern und Risiken zu minimieren? Wie lassen sich die Auswirkungen einer Entscheidung prognostizieren und analysieren? Wie kann optimiert werden im Geflecht von knappen Budgets und Ressourcen, Systemverfügbarkeit, Geschäftszielen und Prozesslandschaft?
Der CIO, aber auch der CFO benötigt ein Tool, das Folgendes anzeigt:
- Wo liegen die Problemherde?
- Welche Systeme, Prozesse bzw. Leistungen sind betroffen?
- Wie hoch sind die Kosten bzw. Geschäftsschäden?
- Was wird benötigt, um das Problem zu beheben?
- Welche Ressourcen können mit minimalem Einfluss auf andere Systeme und Geschäftsanforderungen umverteilt werden?
- Wie lässt sich die kurzfristige Problemlösung in eine langfristige Optimierung umwandeln?
CIOs können nur dann sicher sein, die richtige Entscheidung zu treffen, wenn die
gesamte IT-Infrastruktur - Geschäftsprozesse und -anforderungen eingeschlossen -
transparent und nachvollziehbar ist und auf dieser Basis analysiert und
modelliert werden kann. Das bedeutet, alle unternehmensrelevanten Daten müssen
zu aussagefähigen Informationen zusammengetragen werden, um die Auswirkung von
Störungen, Veränderungen und Entscheidungen auf den Unternehmenserfolg
vorhersagen zu können. Nur so kann an den richtigen Stellschrauben gedreht,
Ressourcen effektiv umverteilt und der Mehrwert der IT optimal ausgeschöpft
werden. Dazu ist ein hochentwickeltes Analyse- und Simulationstool nötig, das
Entscheidungen und Ergebnisse über die gesamte IT-Infrastruktur hinweg
optimiert.
Peregrines Optimal IT-Strategie und Lösungsportfolio integriert die Komponenten
IT Asset und Service Management und verbindet sie mit Business-Intelligence-,
Analyse- und Prognosetools, um die gesamte IT-Infrastruktur langfristig zu
optimieren. Dieser Ansatz baut auf das von Peregrine Systems 2004 vorgestellte
Evolution-Modell zur Optimierung der IT-Infrastruktur auf.
In vier Entwicklungsstufen, die gleichzeitig die wesentlichen Erfolgsfaktoren
eines Unternehmens ausmachen, lässt sich Optimal IT realisieren:
- Operational Excellence
- Daten- und Informationsmanagement
- IT-Business-Analytik
- Entscheidungsoptimierung
Weitere Informationen können dem Optimal IT-White Paper (www.peregrine.com/de/optimal-it/pdfs/OptimalIT_WP.pdf) entnommen werden.
Compliance als Nebenprodukt
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften sind viele Unternehmen gezwungen, ihre internen Abläufe und Entscheidungen vollständig zu dokumentieren. Manche IT-Verantwortliche setzen dafür spezielle Compliance-Software ein. Wer hingegen eine umfassende Application-Lifecycle-Lösung wie die MKS Integrity Suite verwendet, um damit alle Prozesse von der Anforderung bis zum Einsatz zu managen, kann die erforderlichen Compliance-Daten ohne großen Aufwand als Nebenprodukt abrufen.
Gutes Application-Lifecycle-Management bedeutet, dass ein Unternehmen bereits zu Beginn jedes neuen Projekts alle Ziele und Leistungsanforderungen eindeutig und vollständig erfasst. Eine anschließende Risiko-Abschätzung stellt fest, ob sich alle Anforderungen mit der zur Verfügung stehenden Zeit, dem Budget, den Zielen der Fachabteilungen und der IT-Infrastruktur im Einklang befinden. Abhängig vom Ergebnis erfolgt entweder die Implementierung oder es ist eine erneute Überprüfung der Anforderungen und Ziele notwendig. Aufwendige und teure Nacharbeiten sowie ungenaue Risikobewertungen sind damit ausgeschlossen. Zudem sind alle für die Compliance notwendigen Fakten erfasst; jeder einzelne Schritt ist dokumentiert und lässt sich nachverfolgen.
Die MKS-Lösung schließt darüber hinaus typische Fehler aus, die bei vielen Compliance-Projekten auftauchen, da angefangen vom Requirements Management über Implementation und Test bis hin zum Einsatz und Wartung alle Bereiche innerhalb einer Plattform abdeckt werden. Daraus resultiert eine unternehmensweite Kontrolle über alle Prozesse und Projekte, Outsourcing inbegriffen. Jeder einzelne Projektstatus ist zu jeder Zeit einsehbar.
Vorgehensweisen und Frameworks wie ITIL, COBIT, SPICE oder CMMI lassen sich miteinander kombinieren, um ein bestmögliches Management des Unternehmens zu erreichen. Erste Einsätze der MKS-Lösung bei großen Firmen wie Lufthansa Systems sind bereits erfolgreich abgeschlossen.
Weitere Information sind unter www.mks.com abrufbar.
Integration von Service Desk und Desktop-Management-Lösungen
NetworkD hat zu einem sehr frühen Zeitpunkt erkannt, dass die Integration von Service Desk und Desktop-Management-Lösungen zu einer deutlichen Steigerung der Servicequalität und zu wesentlichen Kosteneinsparungen führt. Aus dieser Erkenntnis heraus hat NetworkD bereits vor Jahren damit begonnen, eigene Integrationslösungen zu entwickeln. Unter dem Namen "iValue Suite™" stellt NetworkD eine ganze Palette von Integrationslösungen vor, mit deren Hilfe die Lücke zwischen etabliertem Service Desk und Desktop-Management-Systemen geschlossen werden kann. Die Lösungen beruhen dabei auf der intelligenten Verschmelzung des De-facto-Standards ITIL mit Best Practices und Technologien.
Die größten Herausforderungen im Service Desk liegen im auftretenden Call-Volumen und in der Lösungsrate des 1st Level Support begründet. Eine hohe Lösungsrate ist hier gleichbedeutend mit einer hohen Kundenzufriedenheit, einer Verbesserung der Systemverfügbarkeit, einer Senkung der Gesamtkosten und der Steigerung des Quality of Service. Integration macht's möglich.
Weitere Informationen zu diesem Thema entnehmen Sie bitte dem Whitepaper "The Power of Help Desk and Desktop Integration" unter www.networkd.com/whitepapers.html. Kostenlose Testversionen und Informationen zu den Integrationsprodukten von NetworkD finden Sie unter www.networkd.com/ivaluesuite.html.
