ISSN 1861-9258

itSM

Services und Produkte Heft 1

Meta-Workflow-Management als komplementärer BPM-Ansatz

Im Rahmen klassischer BPM (Business Process Management)-Ansätze werden signifikante Optimierungs- und Rationalisierungspotenziale hinsichtlich wichtiger Unternehmensprozesse erschlossen. Allerdings bezieht sich das klassische BPM lediglich auf einen beschränkten Bereich im Spektrum existierender Unternehmensprozesse. Im Fokus stehen hierbei die kurzlaufenden und mäßig komplexen Prozesse mit hoher Frequenz wie Buchungsvorgänge oder Reisekostenabrechnungen. Diese werden mit Hilfe von ERP-Systemen oder Workflow-Tools in hohem Maße automatisiert. Wenig Berücksichtigung finden hierbei jedoch die langlaufenden, komplexen und personenorientierten End-to-End-Prozesse. Dabei machen gerade diese Prozesse den größten Anteil der relevanten Unternehmensprozesse aus (siehe Abbildung). Sie zeichnen sich einerseits durch eine hohe Wertschöpfungsrelevanz aus, andererseits sind sie mit hohen Prozesskosten verbunden. Dieser Prozessbereich birgt von daher ein hohes Optimierungs- bzw. Rationalisierungspotenzial.

Chart Meta-Workflow-Management

Es ist evident, dass hinsichtlich der genannten Prozesse ganz neue Anforderungen an eine effektive Tool-Unterstützung gestellt werden müssen. Es geht darum, drei wesentliche Dimensionen gelebter Prozessorientierung zu einem integrativen Gesamtkonzept zu bündeln: Prozesse erstens zu definieren, sie zweitens zu operationalisieren und drittens zu controllen. Die ProcessEngine® von egip Software ist ein einzigartiges Tool, das gerade die komplexen, langlaufenden Prozesse steuerbar macht. Da sich diese Prozesse in kontinuierlicher Verbesserung und Anpassung an Umweltanforderungen häufig ändern, muss es möglich sein, Prozesse ohne Hilfe durch IT-Abteilungen dort zu definieren und zu warten, wo die Prozesskompetenz angesiedelt ist, nämlich in den zuständigen Fachabteilungen. Mit der ProcessEngine® definierte und durchgeführte Prozesse fungieren gewissermaßen als Meta-Workflow: Im Gegensatz zu EAI- und Workflow-Systemen geht es hier nicht um einen Datenaustausch zwischen Fremdsystemen. Vielmehr bilden die mit der ProcessEngine® modellierten und implementierten Prozesse eine organisatorische Klammer um vorhandene Hilfsmittel und Tools.
Hierzu ist kürzlich eine in Zusammenarbeit mit der Gartner Group entstandene Veröffentlichung erschienen, die unter info@egip.com bestellt werden kann.

Optimal IT - die Strategie für erfolgreiches IT-Management

Die Herausforderungen, vor denen CIOs heute stehen, sind durchaus nicht neu: Kosten senken, Ressourcen einsparen, schnell und flexibel auf Geschäftsanforderungen reagieren, die IT-Effektivität und Profitabilität steigern.

Fragen, die daraus resultieren: Wann muss welche Maßnahme eingeleitet werden, um den Nutzen der IT für das Unternehmen zu steigern und Risiken zu minimieren? Wie lassen sich die Auswirkungen einer Entscheidung prognostizieren und analysieren? Wie kann optimiert werden im Geflecht von knappen Budgets und Ressourcen, Systemverfügbarkeit, Geschäftszielen und Prozesslandschaft?

Der CIO, aber auch der CFO benötigt ein Tool, das Folgendes anzeigt:

  • Wo liegen die Problemherde?
  • Welche Systeme, Prozesse bzw. Leistungen sind betroffen?
  • Wie hoch sind die Kosten bzw. Geschäftsschäden?
  • Was wird benötigt, um das Problem zu beheben?
  • Welche Ressourcen können mit minimalem Einfluss auf andere Systeme und Geschäftsanforderungen umverteilt werden?
  • Wie lässt sich die kurzfristige Problemlösung in eine langfristige Optimierung umwandeln?

CIOs können nur dann sicher sein, die richtige Entscheidung zu treffen, wenn die gesamte IT-Infrastruktur - Geschäftsprozesse und -anforderungen eingeschlossen - transparent und nachvollziehbar ist und auf dieser Basis analysiert und modelliert werden kann. Das bedeutet, alle unternehmensrelevanten Daten müssen zu aussagefähigen Informationen zusammengetragen werden, um die Auswirkung von Störungen, Veränderungen und Entscheidungen auf den Unternehmenserfolg vorhersagen zu können. Nur so kann an den richtigen Stellschrauben gedreht, Ressourcen effektiv umverteilt und der Mehrwert der IT optimal ausgeschöpft werden. Dazu ist ein hochentwickeltes Analyse- und Simulationstool nötig, das Entscheidungen und Ergebnisse über die gesamte IT-Infrastruktur hinweg optimiert.
Peregrines Optimal IT-Strategie und Lösungsportfolio integriert die Komponenten IT Asset und Service Management und verbindet sie mit Business-Intelligence-, Analyse- und Prognosetools, um die gesamte IT-Infrastruktur langfristig zu optimieren. Dieser Ansatz baut auf das von Peregrine Systems 2004 vorgestellte Evolution-Modell zur Optimierung der IT-Infrastruktur auf. In vier Entwicklungsstufen, die gleichzeitig die wesentlichen Erfolgsfaktoren eines Unternehmens ausmachen, lässt sich Optimal IT realisieren:

  • Operational Excellence
  • Daten- und Informationsmanagement
  • IT-Business-Analytik
  • Entscheidungsoptimierung

Weitere Informationen können dem Optimal IT-White Paper (www.peregrine.com/de/optimal-it/pdfs/OptimalIT_WP.pdf) entnommen werden.

Compliance als Nebenprodukt

Aufgrund gesetzlicher Vorschriften sind viele Unternehmen gezwungen, ihre internen Abläufe und Entscheidungen vollständig zu dokumentieren. Manche IT-Verantwortliche setzen dafür spezielle Compliance-Software ein. Wer hingegen eine umfassende Application-Lifecycle-Lösung wie die MKS Integrity Suite verwendet, um damit alle Prozesse von der Anforderung bis zum Einsatz zu managen, kann die erforderlichen Compliance-Daten ohne großen Aufwand als Nebenprodukt abrufen.

Gutes Application-Lifecycle-Management bedeutet, dass ein Unternehmen bereits zu Beginn jedes neuen Projekts alle Ziele und Leistungsanforderungen eindeutig und vollständig erfasst. Eine anschließende Risiko-Abschätzung stellt fest, ob sich alle Anforderungen mit der zur Verfügung stehenden Zeit, dem Budget, den Zielen der Fachabteilungen und der IT-Infrastruktur im Einklang befinden. Abhängig vom Ergebnis erfolgt entweder die Implementierung oder es ist eine erneute Überprüfung der Anforderungen und Ziele notwendig. Aufwendige und teure Nacharbeiten sowie ungenaue Risikobewertungen sind damit ausgeschlossen. Zudem sind alle für die Compliance notwendigen Fakten erfasst; jeder einzelne Schritt ist dokumentiert und lässt sich nachverfolgen.

Die MKS-Lösung schließt darüber hinaus typische Fehler aus, die bei vielen Compliance-Projekten auftauchen, da angefangen vom Requirements Management über Implementation und Test bis hin zum Einsatz und Wartung alle Bereiche innerhalb einer Plattform abdeckt werden. Daraus resultiert eine unternehmensweite Kontrolle über alle Prozesse und Projekte, Outsourcing inbegriffen. Jeder einzelne Projektstatus ist zu jeder Zeit einsehbar.

Vorgehensweisen und Frameworks wie ITIL, COBIT, SPICE oder CMMI lassen sich miteinander kombinieren, um ein bestmögliches Management des Unternehmens zu erreichen. Erste Einsätze der MKS-Lösung bei großen Firmen wie Lufthansa Systems sind bereits erfolgreich abgeschlossen.

Weitere Information sind unter www.mks.com abrufbar.

Integration von Service Desk und Desktop-Management-Lösungen

NetworkD hat zu einem sehr frühen Zeitpunkt erkannt, dass die Integration von Service Desk und Desktop-Management-Lösungen zu einer deutlichen Steigerung der Servicequalität und zu wesentlichen Kosteneinsparungen führt. Aus dieser Erkenntnis heraus hat NetworkD bereits vor Jahren damit begonnen, eigene Integrationslösungen zu entwickeln. Unter dem Namen "iValue Suite™" stellt NetworkD eine ganze Palette von Integrationslösungen vor, mit deren Hilfe die Lücke zwischen etabliertem Service Desk und Desktop-Management-Systemen geschlossen werden kann. Die Lösungen beruhen dabei auf der intelligenten Verschmelzung des De-facto-Standards ITIL mit Best Practices und Technologien.

Die größten Herausforderungen im Service Desk liegen im auftretenden Call-Volumen und in der Lösungsrate des 1st Level Support begründet. Eine hohe Lösungsrate ist hier gleichbedeutend mit einer hohen Kundenzufriedenheit, einer Verbesserung der Systemverfügbarkeit, einer Senkung der Gesamtkosten und der Steigerung des Quality of Service. Integration macht's möglich.

Weitere Informationen zu diesem Thema entnehmen Sie bitte dem Whitepaper "The Power of Help Desk and Desktop Integration" unter www.networkd.com/whitepapers.html. Kostenlose Testversionen und Informationen zu den Integrationsprodukten von NetworkD finden Sie unter www.networkd.com/ivaluesuite.html.

Service für den Service

Spider Service Desk sammelt das gesamte für eine effiziente Call-Bearbeitung nötige Wissen zentral. Bereits an der Telefonnummer kann erkannt werden, wer der Anrufer ist. Automatisch erscheinen die letzten Anfragen auf dem Schirm. Formuliert der Anrufer seine Fragestellung, erfasst der Service-Desk-Mitarbeiter die zentralen Daten. Oft liefert die Wissensdatenbank bereits erste Lösungshinweise. Bei komplexeren Fällen wird die strukturierte, sauber auswertbare Erfassung des Calls unterstützt. Jede Anfrage, jeder Call verlangt nach einem strikten Ablaufschema. Nach der Erfassung folgt die Kategorisierung. Da Spider Service Desk Lösungen zu häufig vorkommenden Anfragen selbstständig anbietet, werden sehr viele Anfragen bereits beim ersten Kontakt gelöst. Aufwendigere Fragen werden durch die Kategorisierung analysiert und einem Lösungsweg zugeordnet. Jeder Arbeitsschritt, jede Reaktion kann erfasst werden und steht bei einem erneuten Kundenkontakt zur Verfügung. Komplexere Probleme müssen durch Spezialisten in der zweiten Linie abgearbeitet werden. Das automatische Eskalationssystem leitet nicht nur die Anfrage weiter, es prüft auch, ob alle Anfragen zeitnah bearbeitet werden. Die direkte Anbindung an Spider Asset und Spider Contract macht Detaildaten zu einem Arbeitsplatz verfügbar; Kosten werden direkt auf die richtige Struktur gebucht. Mit seiner Informationssammlung erleichtert Spider Service Desk die Kommunikation zwischen Dienstleistung und Konsument. Effektive Lösungen, kürzere Wartezeiten, gesteigerte Lösungsqualität sind die Folgen. Der Service Desk bekommt das, was er braucht: Service. Weitere Informationen können unter www.pica.de abgerufen werden.
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